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Yeti

Danke Martina !

1898 entdeckte ein englischer Forscher einige Fußabdrücke im Schnee. free Tibet Sie waren größer und breiter als die eines menschlichen Fußes. Einige Jahre später begegnete ein anderer englischer Forscher einem riesigen Geschöpf, zwei Meter hoch, das auf zwei Beinen ging.
Diese Nachrichten wurden in England mit Ungläubigkeit und Verspottung aufgenommen.
Es war zu der Zeit als die Bergsteiger ( meistens Engländer) anfingen die höchsten Berge der Welt zu besteigen .
Das Yeti aus Veltlin Und vor allem den Höchsten, das Chomolungma, „die Göttinmutter der Erde“, Sagarmatha auf Nepalesisch, “der Höchste Punkt über dem Ozean”.
1922, während der ersten von zehn Expeditionen, begegnete man wieder diesen Fußabdrücken.
Die Träger (Sherpa, ein Stamm tibetanischer Herkunft), zeigten sich beunruhigt und sprachen von Metch Kang Mi. Dies bedeutet schmutziger, stinkender Schneemensch, oder Yeti, (die englische Übersetzung war “abominoable”).
Von einem Affenmenschen in Asien sprachen Plinio der Alte, der Dichter und Eremit Milarepa im Jahre 1100, und viele Forscher und Wissenschaftler zwischen 1600 und 1700.
Was bedeutet Yeti? Wild, Eremit, jene Sache ..., "kleiner Mann einem Tier ähnlich", Mensch unter den Felsen (yeh = Felsen, teh = Tier).
Jeder hat seine eigene Übersetzung.
Der Expeditionsleiter fragte den Lama eines berühmten Klosters nach dem KangMi.
Ja, der Lama wusste, dass fünf davon in der Umgebung leben.
Seitdem trafen viele Forscher den Yeti oder seine Spuren.
Es waren Engländer, Inder, Norweger, Russen, Japaner und später Chinesen, die inzwischen Tibet besetzt haben (sie sagen befreit). Ein Norweger wurde von einem Yeti überfallen und an der Schulter verletzt.
Die Spuren des Yeti (Fußabdrücke und Kot) wurden fotografiert, veröffentlicht, aber es gelang nicht, den Yeti selbst zu fotografieren.
Für die Einheimischen ist dies keine Überraschung.
Sie sind es gewöhnt mit dem Yeti zu leben, auch mit ihm zu kämpfen.
Sie erzählen mehrere Geschichten von Überfällen, Entführungen von Frauen und Diebstählen von Yaks. Funde von dem Yeti sind in einigen Klöstern aufbewahrt, zwei Skalps und zwei Hände.
Sie wurden in Europa untersucht.
Ein Skalp und eine Hand stammen von einer Ziege und einem Leopard, die anderen gehören einem unbekannten Tier.
Viele Expeditionen wurden organisiert von Engländern, Amerikanern und Chinesen, um den Yeti zu fangen oder wenigstens zu fotografieren.
Ohne Erfolg. Nur die Chinesen sahen zwei menschliche Riesengestalten, die auf einen Abhang rannten und verschwanden. Der letzte Versuch wurde in den 90er Jahren von dem berühmten Bergsteiger Reinhold Messner unternommen.
Anfangs war Messner skeptisch. Doch während einer Wanderung in Tibet traf er ein Riesengeschöpf von menschlicher Gestalt, das auf zwei Beinen ging, aber sofort verschwand.
Doch Messner fand “einen Fußabdruck“ in Ton und fotografierte ihn.
Einige Stunden später traf er noch einmal ein ähnliches Geschöpf, vielleicht dasselbe.
Als Messner ein Dorf erreichte, befragte er die Bewohner. Sie sagten es handele sich um “tschemong”, ein großes und grausames Tiere, einem Bären ähnlich.
Messner organisierte sofort eine neue Expedition. In einem Kloster fotografierte er ein einbalsamiertes oder ausgestopftes “tschemong” .
Für Messner ist der “tschemong” der Yeti.
Er fuhr von Tibet nach Kaschmir, um einen lebenden Yeti zu fotografieren.
Dort werden die “tschemong” “ dremong” genannt.
Er hatte Erfolg, und konnte mehrere Fotos schießen.
Der “dremong” scheint mir ein normaler Braunbär zu sein.
Für Messner ist es der menschliche Verstand, der aus einem Bären einen Yeti gemacht hat.
Ich glaube nicht, dass das von Messner fotografierte Geschöpf, ein Yeti ist.
Wo sind die Schneemenschen. jetzt?
Heute ist der Himalaja ein Zirkus geworden. Überall irren Bergsteiger, Trekker, Touristen herum, mit ihren bunten Kleidern, mit ihren Zelten, Lastautos, Hubschraubern. Sie hinterlassen Unordnung, Geräusche, Abfälle dort, wo Jahrtausende nur Natur und Stille herrschte. Konnten die Yeti überleben oder sind sie ausgestorben?
Ich hoffe, dass sie irgendwo ein sichereres Zuhause gefunden haben.


Bibliographie : Reinhold Messner - Yeti. Legende und Wirklichkeit. - Fisher Verlag. Frankfurt. Carlo Graffigna - Yeti. Un mito intramontabile -Centro Documentazione Alpina.

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